May Khattab
Climate Change and Sustainability Manager Industrial Working Groups
(+202) 3333 8486 may.khattab@ahk-mena.comAm Mittwoch, dem 11. Februar 2026, lud die Deutsch-Arabische Industrie- und Handelskammer wichtige Interessengruppen zu einem technischen #LOHC- und #H2Uppp-Workshop ein, bei dem Lösungen für den Transport von flüssigem Wasserstoff und Wege zur Entwicklung von H2-Projekten zwischen der MENA-Region und Europa im Mittelpunkt standen.
Die Veranstaltung fand im Rahmen des Internationalen Wasserstoff-Ausbauprogramms (H2Uppp) und mit Unterstützung der ägyptisch-deutschen Green Hydrogen Partnership (GH2P) statt und bot Raum für einen praxisorientierten, lösungsorientierten Dialog zwischen deutschen und ägyptischen Unternehmen über die Entwicklung von H2/PtX-Projekten entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette.
H2Uppp – finanziert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und umgesetzt von der GIZ in Zusammenarbeit mit dem AHK-Netzwerk – unterstützt unternehmerisches Engagement beim Ausbau von Wasserstoff im Globalen Süden, darunter auch in Ägypten.
Mit Fachbeiträgen der Hydrogenious LOHC Technologies GmbH, die ihr von H2Uppp kofinanziertes Projekt „LOHCBridge: Korridor von Nordafrika zur EU“ vorstellte, konzentrierten sich die Diskussionen auf die Überbrückung von Infrastrukturdefiziten, die Bewertung von Wasserstoffträgeroptionen und die Förderung bankfähiger Wasserstoff-/PtX-Projektfälle weltweit, mit klarer Relevanz für den ägyptischen Markt.
Ein besonderer Online-Beitrag von Sonja Butzengeiger von Perspectives Climate Research AG lieferte wertvolle Einblicke in Emissionszertifikate im Rahmen der Produktion von grünem Ammoniak. Ihr Beitrag zeigte, wie Emissionsreduktionen entlang der Wertschöpfungskette quantifiziert und in die Generierung von Emissionszertifikaten umgewandelt werden können, was einen zusätzlichen Hebel für die Wirtschaftlichkeit von Projekten mit grünem Wasserstoff und Ammoniak darstellt. Das Beispiel veranschaulichte, wie #H2Uppp-unterstützte Ansätze Klimafinanzierungsmechanismen integrieren können, um die Bankfähigkeit von Projekten und die Attraktivität für Investoren zu verbessern.
Der Workshop brachte den privaten Sektor, Entwickler und Technologieanbieter zusammen, um Perspektiven zum grenzüberschreitenden Wasserstoffhandel, zur Stärkung der Marktbereitschaft und zur Beschleunigung der Umsetzung auszutauschen.
Angesichts der anhaltenden Dynamik im Bereich Wasserstoff engagiert sich die AHK Ägypten weiterhin für die Förderung von Partnerschaften, den Austausch zwischen Unternehmen und die deutsch-arabische Zusammenarbeit zur Unterstützung einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft.
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