Die Deutsch-Arabische Industrie- und Handelskammer (AHK Ägypten) war stolz darauf, am hochrangigen jordanisch-deutschen Wirtschaftsrundtisch teilzunehmen, der am 24. Februar 2026 in den Räumlichkeiten des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin stattfand. Vertreten wurde die AHK durch ihre Geschäftsführerin Maren Diale-Schellschmidt und Ing. Mohanad SalahEldin, Regionaldirektor der AHK für Jordanien und den Libanon.
Der Roundtable wurde anlässlich eines Besuchs zweier jordanischer Minister in Deutschland organisiert: S.E. Dr. Tareq Abughazaleh, Minister für Investitionen, und S.E. Dr. Saleh A. Al-Kharabsheh, Minister für Energie und Bodenschätze. Ihr Ziel war es nicht nur, jordanische Unternehmen und Investoren als Wirtschafts- und Investitionsstandort bei deutschen Unternehmen vorzustellen und mit der deutschen Wirtschaft in Kontakt zu treten, sondern auch für die bevorstehende Jordanien-EU-Investitionskonferenz zu werben, die am 21. April 2026 am Toten Meer in Jordanien stattfinden wird. Diese Konferenz wird europäische Partner und Investoren zusammenbringen, um Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit weiter zu fördern.
Die aufschlussreichen Vorträge der beiden Minister wurden ergänzt durch Reden des jordanischen Botschafters in Deutschland, Dr. Fayiz Khouri, Ph.D., von Herrn Johann Saathoff, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ, von Frau Henrike Trautmann, Direktorin für den Nahen Osten bei der Europäischen Kommission, sowie von Dr. Peter Ramsauer, Ehrenpräsident der GHORFA.
Alle Beiträge hoben die zahlreichen Chancen in Sektoren wie Energie, Wasser, Logistik, digitale Infrastruktur und hochwertige Industrien hervor – Bereiche, in denen deutsche Technologie und Fachkompetenz zur wirtschaftlichen Entwicklung Jordaniens und zur regionalen Vernetzung beitragen können.
In ihrer Abschlussrede ermutigte AHK-Geschäftsführerin Maren Diale-Schellschmidt deutsche Unternehmen, neue Chancen in Jordanien zu erkunden, und beschrieb den Markt als „Klein, aber Fein“ – was bedeutet: Auch wenn das Land vielleicht nicht der größte Markt im Nahen Osten ist, bieten seine hochqualifizierten Arbeitskräfte, die institutionelle Stabilität und die aufgeschlossene Geschäftswelt unerschlossene Möglichkeiten und könnten auch für Business Service Outsourcing attraktiv sein. Zudem macht seine geografische Lage das Land zu einem idealen Einstiegspunkt in die Nachbarländer, darunter Syrien, und die gesamte Region.
Als Teil des globalen AHK-Netzwerks schätzen wir solche Austauschveranstaltungen, die den Dialog zwischen politischen Entscheidungsträgern und der Privatwirtschaft stärken und dazu beitragen, Chancen in konkrete wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Region umzusetzen. Die hohe Beteiligung von Vertretern der Wirtschaft hat die Relevanz solcher Veranstaltungen mit gezielten Networking-Möglichkeiten unter Beweis gestellt.
Wir danken den Organisatoren und Partnern für die Ermöglichung dieser wertvollen Diskussion in Berlin und freuen uns darauf, den Dialog während der EU-Jordanien-Investitionskonferenz im April weiter zu vertiefen!
Für weitere Informationen zu unserem Regionalbüro in Jordanien und im Libanon wenden Sie sich bitte an: mohanad.salaheldin@Ahk-mena.com