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Deutschen Wirtschaftsdelegation unter dem Titel „Nachhaltige Dekarbonisierungstechnologien für die Industrie“.

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Die Delegation wird im Rahmen des Programms „Energy Solutions – made in Germany“ unterstützt, das Teil der Deutschen Energieexportinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) ist.

deutschen Wirtschaftsdelegation unter dem Titel „Nachhaltige Dekarbonisierungstechnologien für die Industrie“.

Die Deutsch-Arabische Industrie- und Handelskammer (AHK Ägypten) eröffnete am 29. Juni 2026 in ihrem Hauptsitz in Kairo den ersten Tag der deutschen Wirtschaftsdelegation unter dem Titel „Nachhaltige Dekarbonisierungstechnologien für die Industrie“. Dabei standen bei diesem hochrangigen Treffen vor allem die energieintensiven Sektoren Stahl, Zement und Düngemittel im Mittelpunkt.

 

Die Delegation wird im Rahmen des Programms „Energy Solutions – made in Germany“ unterstützt, das Teil der Deutschen Energieexportinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) ist.

 

Um die praktische Wirkung dieses internationalen Austauschs zu maximieren, verband die Agenda erfolgreich einen Roundtable für Führungskräfte aus der Wirtschaft mit einem dynamischen Networking-Brunch. Durch die Zusammenführung von Regierungsvertreterinnen und -vertretern, darunter Dr. Nermine Abulata, leitende Beraterin des Industrieministers und nationale Koordinatorin des CBAM-Ministerausschusses, sowie Ing. Hussein El Ghezzawi, Berater des Industrieministers, mit internationalen Technologieanbietern wie Siemens Industry, INP Egypt und thyssenkrupp Uhde sowie führenden Finanzinstituten wie der EBRD und der KfW konnte die Kammer eine wichtige interaktive Plattform für die Erörterung der industriellen Transformation in der Praxis schaffen.  Hinzu kamen wichtige Akteure der Industrie, darunter das Environmental Compliance Office of the Federation of Egyptian Industries und der Arab Fertilizers Association.

 

Mit der Eröffnung des Vormittagsprogramms des ersten Delegationstages begann eine exklusive Executive Business Roundtable zum Thema industrielle Dekarbonisierung. Maren Diale-Schellschmidt, Geschäftsführerin der AHK Ägypten, begrüßte die Teilnehmer und hob die Bedeutung der spezialisierten deutschen Wirtschaftsdelegation hervor. In ihrer Begrüßungsrede hob sie das starke Interesse des ägyptischen Industrieministeriums an grünen Initiativen hervor und lobte das hohe Potenzial für neue Engagements deutscher Unternehmen auf dem lokalen Markt. Um einen äußerst produktiven Vormittag zu gewährleisten, stellte sie das interaktive Format des Roundtables vor. Anstelle traditioneller Ein-Wege-Präsentationen regte sie einen aktiven Erfahrungsaustausch zwischen den deutschen Technologieanbietern, ägyptischen Regierungsvertretern und führenden Finanzinstituten an.

 

Im Anschluss an diese Einleitung hielt Edwin Stuhrberg, Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und zuständig für die Exportinitiativen, das Marktentwicklungsprogramm sowie „Partnering in Business with Germany“, eine Rede, in der er die strategische Unterstützung Deutschlands für diese internationale Wirtschaftsdelegation nachdrücklich unterstrich. Unter Hervorhebung konkreter nationaler Ziele verwies er auf das ehrgeizige verfassungsrechtliche Ziel Deutschlands, bis zum Jahr 2045 vollständig treibhausgasneutral zu werden. Darüber hinaus wies er auf das offizielle deutsche Ziel hin, bis 2030 eine inländische Elektrolysekapazität von mindestens 10 Gigawatt aufzubauen, und bezeichnete Ägypten als einen wichtigen Partner bei der Deckung dieses enormen zukünftigen Bedarfs an grünem Wasserstoff. Als Vertreter der Exportinitiativen und des Marktentwicklungsprogramms lobte er die laufende ägyptisch-deutsche Partnerschaft für grünen Wasserstoff und brachte sein großes Vertrauen in den Aufbau sicherer, lokaler Wertschöpfungsketten durch diese gemeinsamen Wirtschaftsdelegationen zum Ausdruck.

 

Im Zusammenhang mit den makroökonomischen Strategien Ägyptens erläuterte Dr. Nermin Abuelatta, leitende Beraterin des Industrieministers und nationale Koordinatorin des CBAM-Ministerausschusses, den proaktiven Ansatz der Regierung zur Dekarbonisierung der Industrie. Sie hob den Wandel von freiwilligen zu verbindlichen umweltfreundlichen Praktiken hervor und erklärte, dass Ägypten seine nationalen Klimaziele beschleunigt und nun anstrebt, bereits bis 2028 statt erst 2030 einen Anteil von 42 % erneuerbarer Energien am Energiemix zu erreichen. Darüber hinaus skizzierte sie eine ehrgeizige wirtschaftliche Vision, die jährlichen Exporte auf 145 Milliarden Dollar zu steigern, und wies auf das Ziel der Regierung hin, jährlich ausländische Direktinvestitionen in Höhe von 60 Milliarden Dollar anzuziehen. Im Zusammenhang mit internationalen Handelsvorschriften betonte sie, wie wichtig die Anpassung an den CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) der Europäischen Union sei, um die lokale Schwerindustrie zu schützen. Zur Unterstützung dieser ehrgeizigen Ziele hob sie die kürzlich erfolgte Einführung eines Industrie-Umweltregisters der Stufe 2 hervor und bekräftigte den Fokus der Regierung auf die Förderung intelligenter Fertigung in sieben vorrangigen Sektoren.

 

Im Rahmen der weiteren Diskussion über eine nachhaltige Marktentwicklung stellte Ing. Hussein El Ghezzawi, Berater des Industrieministers, umfangreiche lokale Möglichkeiten für die Integration erneuerbarer Energien vor. Um der wachsenden Lücke zwischen dem Energiebedarf der Industrie und den Erdgasvorräten entgegenzuwirken, stellte er der deutschen Delegation die neu ins Leben gerufene Initiative „Shams El Senaa“ (Sonne der Industrie) vor. Im Rahmen dieses ehrgeizigen Programms strebt das Ministerium die Installation von Solaranlagen auf den Dächern von 7.000 Fabriken an; diese Zahl entspricht beachtlichen 10 % aller registrierten Industrieanlagen in Ägypten. Er berechnete, dass das Land durch das Erreichen des ursprünglichen Ziels der Initiative, die Erzeugung von 1.000 Megawatt Solarstrom, erfolgreich 244 Millionen Kubikmeter Erdgas einsparen wird. Folglich werden mit diesem eingesparten fossilen Brennstoff 1.600 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt, und diese enorme Leistung kann etwa 400.000 lokale Haushalte effizient mit Strom versorgen.

 

Während der moderierten offenen Diskussion führten die Teilnehmer ausführliche Gespräche über die verfügbaren Finanzinstrumente für den industriellen Wandel. Ein Vertreter der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) gab bekannt, dass die Institution einen Zuschuss in Höhe von 250 Millionen Dollar aus dem Klimainvestitionsfonds sichert, um gezielt die Dekarbonisierung der ägyptischen Industrie zu unterstützen. Darüber hinaus wurden in den Diskussionen die laufenden gemeinsamen Bemühungen hervorgehoben, alle grünen, konzessionären Finanzierungsmöglichkeiten unter einer einzigen „Plattform zur Dekarbonisierung der Industrie“ zu bündeln. Ergänzend zu diesem soliden finanziellen Rahmen erläuterten Vertreter der KfW-Entwicklungsbank, dass die deutsche Institution zwei lokalen Banken aktiv Mittel zur Verfügung stellt, um alte Maschinen durch energieeffiziente Technologien zu ersetzen. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die KfW-Schwestergesellschaft DEG direkte Beteiligungen an Projekten des Privatsektors in Ägypten anbietet, was einen weiteren soliden Weg für eine nachhaltige Finanzierung darstellt. Auf einer breiteren makroökonomischen Ebene erwähnten Teilnehmer der GIZ einen von der Europäischen Union unterstützten Fonds in Höhe von 70 Millionen Euro und erklärten, dass diese Initiative darauf abzielt, einen massiven Nachfrageanstieg von 630 Millionen Euro für verschiedene Dekarbonisierungsprojekte freizusetzen.

 

Im Hinblick auf das sich rasch wandelnde globale regulatorische Umfeld setzten sich die Teilnehmer eingehend mit den bevorstehenden Auswirkungen des CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) der Europäischen Union auf die lokale Schwerindustrie auseinander. Regierungsberater betonten, dass Ägypten zwar denselben grünen Kurs wie Europa einschlägt, dies jedoch mit unterschiedlichem Tempo geschehe, und hoben hervor, wie wichtig es sei, den Zeitplan für den CBAM sorgfältig zu handhaben, um Schäden für die lokale Fertigungsproduktion zu vermeiden. Um Unternehmen bei der Anpassung an diese strengen internationalen Standards zu unterstützen, stellten Vertreter des Environmental Compliance Office des ägyptischen Industrieverbands (FEI) praktische, praxisnahe Lösungen vor. Während der Sitzung wurde hervorgehoben, dass der Verband über 100.000 Produktionsstätten in 21 verschiedenen Industriekammern vertritt und dass das Büro wesentliche technische und finanzielle Unterstützung leistet, um diese riesigen Industriezweige auf eine Kreislaufwirtschaft umzustellen. Letztendlich bestätigte der allgemeine Konsens unter den Referenten, dass der Übergang zu nachhaltigen Praktiken nicht mehr freiwillig ist, sondern zu einer zwingenden Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit im globalen Handel geworden ist.

 

Mit dem Schwerpunkt auf lokaler Zusammenarbeit lieferte der Roundtable der deutschen Delegation umsetzbare, strategische Empfehlungen für einen erfolgreichen Einstieg in den ägyptischen Markt. Lokale Branchenexperten rieten den besuchenden Unternehmen, aussagekräftige Kundenreferenzen vorzulegen, und betonten, wie wichtig es sei, fundierte Geschäftsmodelle zu entwickeln, die einen klaren Return on Investment für ägyptische Fabriken aufzeigen. Darüber hinaus empfahlen die Teilnehmer, direkt mit führenden ägyptischen Industriegebieten und Behörden wie der Behörde für industrielle Entwicklung (Industrial Development Authority) zusammenzuarbeiten, um maßgeschneiderte Schulungen für lokale Führungskräfte durchzuführen. Die ägyptischen Vertreter hoben die proaktive Rolle der Regierung bei der Förderung dieser Partnerschaften hervor und stellten verschiedene operative Rahmenbedingungen vor, darunter steuerliche Anreize, Zollvergünstigungen und vergünstigte Finanzierungen, die speziell auf vorrangige Sektoren zugeschnitten sind. Durch die Kombination deutscher technologischer Innovationen mit der Größe des ägyptischen Marktes und der staatlichen Unterstützung sahen die Teilnehmer ein immenses Potenzial für langfristige, für beide Seiten vorteilhafte Geschäftsbeziehungen.

 

Zu Beginn der Nachmittagssitzung hielt die Delegation eine bedeutende Grundsatzrede von S.E. Ing. Khaled Hashim, dem ägyptischen Industrieminister. Der Minister stützte sich auf seinen umfangreichen Hintergrund in der Privatwirtschaft als ehemaliger Präsident und CEO für die Region Afrika und Naher Osten bei Honeywell und brachte eine äußerst praxisorientierte Perspektive in den Dialog über die Dekarbonisierung ein. In seiner Rede stellte er unmissverständlich fest, dass nachhaltige Praktiken nicht länger nur ein optionaler Luxus seien, und betonte, dass sie zu einem wesentlichen Bestandteil des täglichen Geschäftsbetriebs werden müssten. Um diese ehrgeizigen Umweltziele zu erreichen, sprach er sich nachdrücklich dafür aus, theoretische Ideen durch datengestützte Maßnahmen in konkrete Ergebnisse vor Ort umzusetzen. Darüber hinaus forderte er die Teilnehmer auf, ein abgestimmtes Ökosystem aufzubauen, das Technologieanbieter, staatliche Politik und Finanzinstitute einbezieht, und plädierte für für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaften, deren Schwerpunkt stark auf Technologietransfer und lokaler Fertigung in Ägypten liegt.

 

Im Anschluss an die Ansprache des Ministers hielt Edwin Stuhrberg als Vertreter der Abteilung VB4 – Exportinitiativen, Marktentwicklungsprogramm, „Partnering in Business with Germany“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine strategische Begrüßungsrede. Er hob die ehrgeizigen Klimaziele Deutschlands hervor und verwies auf die verfassungsrechtliche Verpflichtung des Landes, bis zum Jahr 2045 vollständig treibhausgasneutral zu werden. Zur Unterstützung dieses massiven ökologischen Wandels erklärte er, dass die deutsche Wasserstoffstrategie den Aufbau einer inländischen Elektrolysekapazität von mindestens 10 Gigawatt bis 2030 vorschreibt. Er würdigte die optimalen natürlichen Voraussetzungen Ägyptens für die Erzeugung von Solar- und Windenergie und stellte das Gastgeberland als einen hochstrategischen Partner dar, der in der Lage ist, diesen immensen zukünftigen Bedarf zu decken. Darüber hinaus lobte er die aktive ägyptisch-deutsche Partnerschaft für grünen Wasserstoff und brachte seine große Zuversicht zum Ausdruck, dass die sechs deutschen Unternehmen, die zu Besuch sind, wesentlich zur Schaffung lokaler Wertschöpfung und zur Gewährleistung der langfristigen Energiesicherheit in Ägypten beitragen werden.

 

Im Hinblick auf die Chancen auf dem lokalen Markt gab Ing. Hussein El Ghezzawi, Berater des Industrieministers, einen Überblick über den lokalen Markt und ging dabei insbesondere auf die immensen Chancen innerhalb der Lieferkette für erneuerbare Energien ein. Er würdigte die seit den 1990er Jahren bestehende Führungsrolle Deutschlands im Bereich der Photovoltaik-Solarmodule (PV) und forderte die besuchende Delegation nachdrücklich auf, den gesamten Fertigungsprozess in Ägypten zu lokalisieren. Um das Ausmaß der sich bietenden Chancen zu unterstreichen, stellte er das strategische Industrieziel der Regierung vor, die Nicht-Öl-Exporte von 48 Milliarden Dollar im Jahr 2025 auf 145 Milliarden Dollar drastisch zu steigern. Im Hinblick auf die Zukunft alternativer Kraftstoffe verwies er auf Schätzungen der Europäischen Investitionsbank, wonach Ägypten das Potenzial habe, 30 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff zu produzieren, und bekundete die Bereitschaft des Landes, wichtige Infrastrukturkomponenten wie Elektrolyseure, Ammoniakspeicher und Kompressoren vor Ort herzustellen. Zudem wies er darauf hin, dass in Ägypten zwischen 30 und 45 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle anfallen, und ermutigte deutsche Technologieanbieter, diese enorme Ressource zur Herstellung hochwertiger alternativer Kraftstoffe für die schwer zu dekarbonisierenden Zement- und Stahlindustrien zu nutzen.

 

Um praktische Finanzierungslösungen für diese industriellen Wandlungsprozesse bereitzustellen, skizzierte Ahmed Kamal, Geschäftsführer des Büros für Umweltkonformität und nachhaltige Entwicklung (ECO), die umfangreichen Unterstützungsmöglichkeiten für den lokalen Privatsektor. Als Vertreter des ägyptischen Industrieverbands (FEI) erklärte er, dass die traditionsreiche Organisation derzeit rund 130.000 Mitglieder in 22 verschiedenen Industriekammern vertritt. Um diese Produktionsstätten bei der Einführung grüner Technologien zu unterstützen, bietet sein Büro neben äußerst attraktiven Finanzdienstleistungen auch umfassende technische Hilfe an. Insbesondere hob er einen revolvierenden Fonds hervor, der ägyptischen Unternehmen zinsgünstige Darlehen gewährt; diese zweckgebundenen Darlehen zeichnen sich durch einen bemerkenswert niedrigen Zinssatz von 3,5 %, eine einjährige tilgungsfreie Zeit und einen komfortablen vierjährigen Tilgungsplan aus. Durch die Nutzung dieser leicht zugänglichen Mittel, so merkte er an, können lokale Fabriken nahtlos in Solarenergie, Clean-Tech-Anlagen und allgemeine Nachhaltigkeitsmaßnahmen investieren, und zwar in direkter Zusammenarbeit mit der spezialisierten deutschen Delegation.

 

Im Anschluss an die aufschlussreichen Marktüberblicke ging die Tagesordnung in einen speziellen Teil über, in dem jedes der sechs teilnehmenden deutschen Unternehmen in einem übersichtlichen technischen Pitch seine spezifischen Lösungen vorstellte. Im Anschluss daran fand eine äußerst interaktive offene Diskussion statt, in der der ägyptische Industrieminister diese Plattform nutzte, um sich nachdrücklich für einen direkten Technologietransfer durch deutsche kleine und mittlere Unternehmen einzusetzen. In Anerkennung ihrer einzigartigen technologischen Fähigkeiten erklärte er, dass sich die nächste Phase der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit stark auf diese spezialisierten Unternehmen konzentrieren sollte, um deren dynamischen Erfolg auf dem lokalen Markt zu wiederholen. Um eine echte Win-Win-Partnerschaft zu erreichen, betonte er wiederholt die dringende Notwendigkeit, über standardmäßige Absichtserklärungen hinauszugehen, und hob hervor, dass die lokale Fertigung nach wie vor die entscheidende Voraussetzung für jede erfolgreiche Auslandsinvestition sei.

 

Während der technischen Präsentationen hob ein Hersteller seine lange Tradition in der Herstellung langlebiger industrieller Blei-Batterien seit 1899 hervor, und der Vertreter wies darauf hin, dass diese speziellen Produkte eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren aufweisen, wodurch Umweltemissionen erheblich reduziert werden. Der Minister griff diese Präsentation direkt auf und stellte die allgemeine Kostenwettbewerbsfähigkeit dieser Anlagen im Vergleich zu asiatischen Alternativen kritisch in Frage. Um starke Anreize für die lokale Produktion zu schaffen, bot er dem Hersteller ausdrücklich an, eine garantierte Abnahmevereinbarung für die nächsten fünf bis sieben Jahre zu sichern, sofern dieser eine Produktionsstätte in Ägypten errichtet. Anschließend stellte ein weiterer Technologieanbieter ein fortschrittliches Organic-Rankine-Cycle-System vor und erläuterte, wie spezielle Schraubenexpander industrielle Abwärme mit niedrigen Temperaturen ab 100 Grad Celsius effizient in nutzbaren Strom umwandeln. Auf der Grundlage seines umfassenden ingenieurwissenschaftlichen Hintergrunds diskutierte der Minister intensiv die technischen Feinheiten zwischen dieser spezifischen Niedertemperaturanwendung und herkömmlichen Kombikraftwerkskonzepten. Zur technologischen Vielfalt trugen weitere Delegierte bei, die fortschrittliche Gas- und Durchflussmesslösungen vorstellten, die speziell auf die CO₂-Abscheidung zugeschnitten sind, und ein Experte für Heiztechnik präsentierte Nahinfrarotmodule, die den Energieverbrauch erfolgreich um bis zu 35 % senken und gleichzeitig die industriellen Trocknungszeiten drastisch verkürzen.

 

Darüber hinaus stellte ein spezialisiertes Unternehmen ein revolutionäres Mikrowellenverfahren vor, mit dem landwirtschaftliche Düngemittel ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe hergestellt werden sollen. Der Referent erklärte, dass ihr System genau 130 Kilowattstunden elektrische Energie sowie Wasser und Luft verbraucht, um 100 Kilogramm Flüssigstickstoffdüngeräquivalent zu produzieren, und dass diese innovative Methode den herkömmlichen Bedarf an Erdgas vollständig überflüssig macht. Bei einer strategischen Analyse dieses Vorschlags stellte der Minister die wirtschaftliche Tragfähigkeit in Frage, Erdgas durch einen hohen Stromverbrauch zu ersetzen, und das in einem Land, das bereits als Nettoexporteur von Gas auftritt. Schließlich stellte ein weiteres teilnehmendes Unternehmen weltweit patentierte Schmierstoffe auf Silikatbasis vor und gab bekannt, dass seine einzigartige Additivtechnologie die mechanische Reibung um bis zu 34 % reduzieren und die Betriebstemperaturen in schweren Industriemaschinen um 20 % senken kann. Im Laufe dieses ausführlichen Austauschs bewertete der Minister jede technologische Lösung sorgfältig und behielt dabei stets das klare Ziel im Blick, praktische und wirtschaftlich tragfähige Technologien zu erwerben, um die nationale Dekarbonisierung der Industrie voranzutreiben.

 

Im Anschluss an die produktiven Diskussionen ging der erste Tag der Delegationsreise mit einer Reihe flexibler, individueller B2B-Treffen in den Räumlichkeiten der AHK erfolgreich weiter; dieser praxisorientierte Ansatz stellte sicher, dass die hochrangigen Gespräche in konkrete Investitionen münden. Schließlich bildete dieses von Zusammenarbeit geprägte Umfeld den perfekten Abschluss des Tages und bekräftigte eindrucksvoll das starke bilaterale Engagement für die Förderung der Dekarbonisierung der Industrie in der gesamten Region.

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